Takemusu Aikido Erlangen

 
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Das Ibaraki Dojo in Iwama

Noch vor Ausbruch des 2. Weltkrieges zog es Morihei UESHIBA nach Iwama, einem kleinen Ort nördlich von Tokio. Hier wollte O-Sensei drei wesentliche Pläne verwirklichen. Erstens den Bau eines Aiki Shrines, der den Weg des Aiki und den Geist des Aikido symbolisieren sollte.

Aiki Shrine
Der Aiki Shrine in Iwama

Dann sollte ein Dojo entstehen, das vom Ki der Natur durchdrungen war und in welchem O-Sensei das sogenannte TAKEMUSU lehren konnte. Sein Plan war, Landwirtschaft und Kampkunst miteinander in Einklang zu bringen. Der Innenausbau des Aiki Shrines, der sich durch herrliche Schnitzereien auszeichnet, wurde 1944 beendet. Das heute als Ibaraki Dojo bekannte Dojo, wurde 1945 kurz vor Kriegsende fertiggestellt und umfaßte damals (nur) 36 Matten.

Ibaraki Dojo
Das Ibaraki Dojo heute

In Iwama sprach O-Sensei nur noch von TAKEMUSU AIKI und entwickelte die bekannten Aiki-Jo- und Aiki-Ken-Formen. So entstanden noch zu Lebzeiten von O-Sensei zwei Ausprägungen im Aikido. Die erste betraf die Ausrichtung auf das Grundlagentraining (=Kihon). Dies entsprach der traditionellen Richtung im Ibaraki Dojo. Die zweite Ausrichtung bezog sich auf die andere Interpretation der Techniken durch Kisshomaru Ueshiba und die Uchi Deshi in Tokio und berücksichtigte die Öffnung Japans gegenüber dem Westen.

Kamiza
Die Kamiza im Dojo

Während der Zeit seiner Studien in Iwama war Morihiro SAITO der langjährigste Schüler von O-Sensei. Saito-Sensei hatte das Glück, länger als die anderen alten Sempai - sowohl vor als auch nach dem Krieg - direkt bei dem Begründer zu trainieren. Das ist der Grund, warum Saito Sensei diese Betonung auf das Tai Jutsu (Körpertechniken) und auf die Aiki-Ken (Schwert) und Aiki-Jo (Stab) Formen hat. Saito-Sensei erwarb die vollkommene Beherrschung der Waffen in den langen Jahren des Trainings mit dem Begründer in Iwama und durch seine ständigen Bemühungen in der Folgezeit, diese Techniken zu verfeinern und zu katalogisieren.

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